Österreich (Dienstag 09.06.2026)
Wir sind seit 10 Tagen unterwegs und haben es immerhin schon bis Wien bzw. in den Wienerwald geschafft - aber wir haben ja Zeit.
Das wir nicht nur im Urlaub sind, sondern lange unterwegs sein werden, haben wir noch nicht wirklich realisiert. Wir müssen kein straffes Programm absolvieren - haben wir die letzten Tage trotzdem gemacht - Linz, Stift Melk, 3 Tage intensives Besichtigungsprogramm Wien (Schloss Beledere, Schloss Schönbrunn, Stephansdom, Karlskirche, Naschmarkt) und zum Ausgleich nach so viel Kultur gestern eine kleine Wanderung im Wienerwald.
Für uns völlig untypische standen wir in Wien 4 Nächte auf dem selben WoMo Stellplatz (das ist neuer Rekord für den Sprinter) und haben erst 1 mal getankt.
Slowakei (Mittwoch 17.06.2026)
Von Wien nach Bratislava ist es nicht weit, also haben wir unser Besichtigungsprogramm dort fortgesetzt. Die Altstadt ist sehr hübsch, relativ klein und überschaubar, zum Pflichtprogramm gehört dann noch die Besichtigung der Burg, die ein oder andere Kirche, ein Apero an der Donau, Konzert auf dem Hauptmarkt und (wie immer) Leckereien.
Nach so viel Kultur und Besichtigungen ist es Zeit für Natur und Wandern - in der hohen Tatra. Der nur 26 km lange Hauptkam liegt zu 2/3 im Norden der Slowakei und zu 1/3 im Süden Polens und gehört zu den Karpaten. Die Hohe Tatra wird auch als das kleinste Hochgebirge der Welt bezeichnet, der höchste Gipfel ist der Gerlachovský štít (Gerlsdorfer Spitze, 2655 m).
Wir haben in der Nähe von Štrbské Pleso = Tschirmer See (einer der Hauporte) Quartier bezogen und auf geeignetes Wetter für die Besteigung des Rysy (Meeraugspitze, 2503m) gewartet. Der Gipfel liegt genau auf der Grenze zwischen der Slowakei und Polen und ist damit der höchste Gipfel auf polnischer Seite.
Am Montag war das Wetter scheußlich, grau, kalt, windig inklusive Graupelschauer, daher nur eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall
Am Dienstag aber - Aufstieg auf den Rysy - 20 km lang, 1250 HM. wobei die Verteilung etwas ungeschickt ist, erst 300HM auf 5 km und 900 HM die restlichen 5 km. Auch wenn die Wanderung ziemlich anstrengend ist, sind unglaublich viele Leute unterwegs.
Auf der Route auf ca. 2200 m gibt es noch eine Hütte. Diese ist nur zu Fuß erreichbar, ALLES muss 700 HM und 4 km hochgetragen werden.











